Katze -

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Markus Freise

zeichnet Katze.

Fangen wir mit einer brutalen Wahrheit an: Markus mochte als Kind keine Filme mit sprechenden Tieren. Also: Altklugen sprechenden Tieren, die klüger waren als die Menschen. Markus mochte aber Superhelden-Comics. Und weil Katze ja eigentlich viel mehr ein Superheld als ein sprechendes Tier ist, mag Markus auch Katze und hat deshalb „Ja“ gesagt, als Marc fragte:

„Magst Du Katze illustrieren?“

Auch, weil Markus einfach total gerne zeichnet. Eigentlich hat er das immer schon getan. Und dann hat er noch Geschichten erfunden. Also wollte er immer Comic-Zeichner sein und noch mehr Geschichten erfinden.

Erfunden ist jedoch folgendes nicht, auch wenn es ein prima Drama ist: Markus kam 1971 auf die Welt und hatte sich vor lauter Freude erst einmal die Nabelschnur um den Hals gewickelt. Ob es Glück oder die behende Hand eines Klinikangestellten war, die ihn vor ewiger Dunkelheit bewahrte weiß er nicht mehr. Ist aber trotzdem dankbar, das „danach“ noch erlebt zu haben.

Zum Beispiel das Grafikstudium, dass er nicht nur begann, sondern bereits nach einem Semester abschloss. Ein Diplom wollten sie ihm dafür dummerweise nicht geben. War aber auch nicht schlimm, weil die sowieso nur Quatsch erzählt haben. Also hat Markus sich selbständig gemacht und ist es mit einer kleinen Unterbrechung seitdem. Mittlerweile als Geschäftsführer der gutgehenden Internet-Agentur code-x in Paderborn.

Leben tut er hingegen in Bielefeld mit der Liebe plus zwei Kindern.

Wenn er nicht zeichnet oder Internet macht, steht er vielleicht auf einer Poetry Slam-Bühne, wo er aus seinem Buch „Du gehst da raus und alles wird zu Gold“ vorliest (in dem auch viele Zeichnungen sind) oder geht zu Arminia Bielefeld.

Meistens aber zeichnet er. Nicht nur, weil er’s kann, sondern weil er es muss. Sonst zerfällt er zu Staub. Ganz bestimmt.

Mehr über Markus auf seiner Website www.markus-freise.de.

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